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Orthopädisches
Zentrum Münsingen

Krankenhausweg 18 a
3110 Münsingen BE
Tel:  031 720 23 23
Fax: 031 720 23 21
www.ozm.com
ozm(at)ozm.com

Häufige Fragen

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Eigenblutspende

Im Grossen und Ganzen ist bei den heute von uns durchgeführten Operationen keine Zugabe von Blut mehr nötig, versuchen wir doch, den intraoperativen Blutverlust auf ein Minimum zu reduzieren. Dies gelingt uns vor allem durch minimalinvasive chirurgische Zugänge. Hierbei werden so wenig Muskulatur und Sehnen wie möglich berührt, so dass der Blutverlust bereits stark reduziert wird. Des Weiteren arbeiten wir schon lange mit speziellen Ultraschall-Messern, die beim Schneiden schon die kleinsten Blutgefässe veröden, so dass erst gar keine starke Blutung entstehen kann.
So ist also nur in den aller seltensten Fällen die Zugabe von Blutkonserven nötig. Sollten Sie jedoch Bedenken haben, „im Fall der Fälle“ auf Fremdblut angewiesen zu sein, können Sie sich selbstverständlich im Vorfeld Eigenblut-Konserven abnehmen lassen. Hierbei ist jedoch darauf zu achten, dass dies nicht unmittelbar vor der Operation geschieht, sondern ca. 4 Wochen vor dem eigentlichen Eingriff geplant werden sollte.

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Stockentlastung

Die Dauer der Stockentlastung an 2 Unterarmgehstützen hängt stark von der durchgeführten Operation sowie der Knochenqualität und des Gesamtgesundheitszustandes des Patienten ab. Im Folgenden wird die durchschnittliche Dauer der Stockentlastung aufgeführt:

  • Hüftprothese: mind. 4 Wochen
  • Hüftarthroskopie: mind. 2 Wochen
  • Knieprothese: mind. 6 Wochen
  • Kniearthroskopie: ca. 5-7 Tage

Im Anschluss kann die Belastung dann meist nach Massgabe der individuellen Beschwerden gesteigert werden.

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Durchschnittliche Arbeitsunfähigkeit (AUF)

Auch die Arbeitsunfähigkeit variiert sehr stark und hängt von der Art der Operation, vom Alter des Patienten sowie der Art der auszuführenden Arbeit ab. Selbstverständlich einigen wir uns jeweils mit dem Patienten, dies unter Berücksichtigung aller vorgenannten Faktoren. Im Folgenden sind Richtwerte aufgeführt:

  • Hüftprothese: sitzende Tätigkeit: 6-8 Wochen, körperliche Arbeit: bis zu 3 Monate
  • Hüftarthroskopie: sitzende Tätigkeit: 4-6 Wochen, körperliche Arbeit: bis zu 2-3 Monate
  • Knieprothese: sitzende Tätigkeit: 6-8 Wochen, körperliche Arbeit: bis zu 3-4 Monate
  • Kniearthroskopie: sitzende Tätigkeit: 2-4 Wochen, körperliche Arbeit: 1-2 Monate
  • Schulteroperation: Büroarbeiten: 4-8 Wochen, körperliche Arbeit: bis 3 Monate
  • Fussoperationen: sitzende Tätigkeit: ca. 4 Wochen, körperliche Arbeit : bis 2-3 Monate
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Aufenthaltsdauer im Spital

Die Aufenthaltsdauer im Spital hängt in erster Linie vom durchgeführten Eingriff und eventuell vorhandenen Begleiterkrankungen ab. Im Folgenden finden Sie eine Auflistung der regulären Spitalaufenthaltsdauer:

  • Hüftprothese: ca. 5-7 Tage
  • Hüftarthroskopie: ca. 1,5-2 Tage
  • Knieprothese: ca. 10-14 Tage
  • Kniearthroskopie: ca. 1 Tag
  • Schulteroperation: 2-5 Tage
  • Fussoperation: ca. 2-4 Tage

Dies variiert selbstverständlich stark von Patient zu Patient; es handelt sich denn auch nur um Richtwerte.

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Antibiotikaprophylaxe nach Prothesen?

Wir empfehlen in umkomplizierten Fällen bis ca. 1,5 Jahre nach Implantation einer Prothese die Prophylaxe mit Antibiotika bei verschiedenen Eingriffen, die als potenziell infektiös gelten. Hierzu gehören vor allem Eingriffe im Bereich der Mundhöhle, des Magen-Darm-Traktes sowie des Uro-Genital-Traktes. Ziel der antibiotischen Prophylaxe ist die sofortige Elimination der gefährlichen Keime aus der Blutbahn. Dies ist notwendig, da die in der Blutbahn zirkulierenden Keime sich besonders an rauen Oberflächen absetzen. Dies sind z.B. künstliche Herzklappen oder auch frisch operierte Prothesen. Durch Antibiotika, die mittels eines bestimmten Schemas verabreicht werden, wird die Gefahr eines Infektes der Prothese stark herabgesetzt.
Wichtig ist deshalb, den behandelnden Arzt/Zahnarzt darauf hinzuweisen, dass man ein künstliches Gelenk hat. Diesfalls wird ungefähr 1 Stunde vor und 4 Stunden nach Eingriff ein Antibiotikum verabreicht. Bei besonders hoher Gefahr der Infektion einer Prothese kann dieses Schema auch abgeändert und spezifisch angepasst werden.
Falls Sie zu diesem Punkt fragen haben, können Sie oder Ihr behandelnder Arzt/Zahnarzt uns jederzeit gerne anrufen.

Weitere Infos auch hier.

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Benötige ich einen Rehabilitationsaufenthalt?

Nach grösseren chirurgischen Eingriffen wie z.B. Hüft- oder Knieprothesen sowie auch nach Wechseloperationen von Prothesen bietet sich in manchen Fällen ein stationärer Rehabilitationsaufenthalt an. Besonders in Fällen, bei denen die Mobilisation aufgrund einer Arthrose auf der Gegenseite noch zusätzlich erschwert ist oder auch eine bestimmte Teilbelastung eingehalten werden muss, ist eine stationäre Rehabilitation in einer geeigneten Klinik zu empfehlen. Ein stationärer Rehabilitationsaufenthalt eignet sich insbesondere für Patienten, die zusätzlich zur orthopädischen Diagnose noch an anderen, z.B. das Kreislaufsystem oder die Atmungsorgane betreffenden Krankheiten leiden. Hier ist es von ausserordentlicher Wichtigkeit, dass die postoperative Mobilisation unter genauster Anleitung geschieht, immer unter Berücksichtigung  der Grundleiden. In den allermeisten Fällen empfehlen wir eine Aufenthaltsdauer von 2-3 Wochen.
Falls Sie nach der Hospitalisation einen stationären Aufenthalt in einer Rehabilitationsklinik wünschen, werden wir uns selbstverständlich vorgängig oder auch während des Spitalaufenthalts um ein Gesuch der Kostenübernahme bei Ihrer Krankenkasse kümmern.

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Was sollte ich in die Praxis mitbringen?

  • Versichertenkarte
  • Alte Befunde, Röntgenbilder
  • Evtl. Überweisungsschreiben vom Hausarzt
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Was sollte ich für den Spitalaufenthalt mitbringen?

  • Alte Befunde, Röntgenbilder
  • Evtl. Überweisungsschreiben vom Hausarzt
  • Unterschriebener Aufklärungsbogen für Operation
  • Regelmässig eingenommene Medikamente oder eine Auflistung der Medikamente
  • Persönliche Toilettenartikel (Zahnbürste, …)
  • Weitere Hilfsmittel (Brille, …)
  • Badehose, Badeanzug, Badeschuh
  • Bademantel
  • Lesestoff, Musik
  • Evtl. Turnschuhe
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Wie lange dauert eine Kniearthroskopie?

Je nach Art der Operation zwischen 30 und 60 Minuten.

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Kann ich bei der Operation zuschauen?

Ja. Als OZM-Patient können Sie sich die Operation aber auch auf eine CD aufzeichnen lassen oder Fotos verlangen.

Fragen Sie uns an!

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Wie lange werde ich nach der Operation arbeitsunfähig sein?

Die Dauer Ihrer Arbeitsunfähigkeit hängt stark von der Art Ihrer beruflichen Tätigkeit ab. Faustregel: Rechnen Sie mit etwa zwei Wochen.

Fragen Sie uns während des Beratungsgesprächs. Wir können Ihnen erst in diesem Rahmen Prognosen erstellen, die auf Ihre individuelle Situation zugeschnitten sind.

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Bringt eine Kniearthroskopie immer eine Schmerzlinderung?

Die spontane Besserung Ihres Schmerzzustandes ist abhängig von der diagnostizierten Ursache. Im günstigsten Fall sind Sie wenige Wochen nach dem Eingriff schmerzfrei.

Wird allerdings anlässlich der Arthroskopie ein Knorpelschaden oder eine Arthrose (Abnützung des Knorpels) festgestellt, so kann es sein, dass ein grösserer Folgeeingriff geplant werden muss, der nicht gleichzeitig mit der Arthroskopie durchgeführt werden kann.

Wird ein Riss des Kreuzbandes festgestellt, so wird man je nach Verlauf später zur Operation des Kreuzbandes raten.

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Ist eine Arthroskopie schmerzhaft?

In der Regel bereitet die Operation sehr wenig Schmerzen.

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Wird eine Arthroskopie von der Krankenkasse oder von der Unfallversicherung übernommen?

Oft kann diese Frage erst durch die Arthroskopie selbst beantwortet werden, weil häufig erst dieser Befund Rückschlüsse über die Ursache Ihrer Probleme zulässt.

Fragen Sie deshalb nach der Operation, damit Sie den Eingriff der zuständigen Kasse melden können.

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