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Orthopädisches
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Haglund-Ferse
Als Haglund-Ferse bezeichnet man ein Überbein an der Ferse, was z.B. durch chronische Überreizung entsteht. Sie geht häufig mit einer Schleimbeutelentzündung (Bursitis) einher und kann äusserst schmerzhaft sein. Das Tragen von normalem Schuhwerk kann unmöglich werden.
Diagnostik
Es sollte ein Röntgen-Bild angefertigt werden sowie bei Verdacht auf Mitbeteiligung der an diesem Ort ansetzenden Achilles-Sehne auch ein MRI.
Therapie
Vorerst kann man bei Verdacht auf chronische Überreizung einen Versuch der konservativen Therapie starten. Hierzu zählen Schuhveränderungen wie z.B. Absatzerhöhung, Fersenkissen oder auch die teilweise Entfernung des Rückschuhs, damit die chronische Druckbelastung unterbrochen wird und dem Fuss die Möglichkeit der Regenerierung gegeben wird.
Kommt es unter dieser konservativen Behandlung zu keiner deutlichen Beschwerdebesserung, kann man die Ferse operieren. Das Prinzip hierbei ist die ‚ indirekte` Entfernung des Überbeins. Hierbei wird ein Keil aus dem Fersenbein entnommen, ohne die Kontaktfläche der Achillessehne an der Ferse zu beeinflussen. Im Anschluss an die Operation muss der Wundbereich entlastet werden. Das Tragen normalen Schuhwerks ist für mindestens einen Monat nicht möglich.


